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Spotlight Sägewerk

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Ein Besuch im Holter Wald

Am Anfang der Produktion von Maßtischen aus Massivholz steht das Holz. Wie das verarbeitet wird, bevor es in unsere Werkstatt kommt, haben wir uns mal genauer angeschaut.

Sommer im Sägewerk heißt Nebensaison. Die Wärme macht das Holz der dicken Rundhölzer rissig, darum werden in der heißen Jahreszeit nur ein paar dünnere Stämme bearbeitet. Also gab es bei unserem Besuch weniger vom eigentlichen Sägen zu sehen, aber dafür immense Mengen an Holz und natürlich die Maschinenriesen. Und Blumen. Und deutsche Eichen als internationale Stars.

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Wenn es wieder kälter wird, werden die Baumstämme über riesige Kräne und Schienensysteme durch die Verarbeitung transportiert. Winterbilder vom Sägewerk zeigen gewaltige Massenbewegungen, im wahrsten Sinne.

Zunächst erfolgt eine Kategorisierung der Stämme, das sogenannte Rundholz. Hier geht es um die Kriterien Alter und Dicke, nach welchen große Chargen mit gleichen Qualitäten sortiert werden, um diese später gemeinsam lagern zu können.

Dann gibt es erstmal ein Peeling. Der Entrinder schält die Haut vom Stamm, was gleich doppelt gut ist: Zum einen bekommen die Sägen später keine Probleme mit in der Rinde versteckten Steinen, und zum anderen wird das Sägewerk gleich mit der Rinde geheizt.

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Jetzt folgt der eigentliche Aufschnitt der Rundhölzer, wobei die Blocksäge zum Einsatz kommt. Das massive Gerät zerteilt die Rundhölzer quasi in Scheiben. In Sekundenschnelle entsteht hier Schnittholz, das je nach Qualität zwischen 2 cm und 8 cm dick ist.

Die geschnittenen Bohlen werden dann für das Außenlager bereit gemacht. Ordentlich gestapelt, trocknet das Holz dann so 1,5 Jahre vor sich hin. Ziel sind rund 17 Prozent Feuchtigkeit im Holz. Um Risse zu vermeiden die durch Wind und Regeneinwirkungen entstehen können, schützen teilweise Netze die großen Stapel aus Holz. Bis zur Topform – 8 bis 12 Prozent optimale Verarbeitungsfeuchte von Massivholz – fehlt jetzt noch die finale und für die Holzqualität sehr wichtige Trocknung in in der Trockenkammer.

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Vor rund 20 Jahren wäre das finale Schnittholz dann ohne große Umwege auf die LKWs und massenweise in regionale Betriebe geliefert worden. Bis dann das Ende des „Gelsenkirchener Barock“ auch das Aus vieler deutscher Unternehmen besiegelte, die Massivholzmöbel aus Eiche rustikal in P43 fertigten.

Heute ist Eiche zwar wieder voll im Trend, aber das Holz des Sägewerks kommen inzwischen eher international groß raus; es gibt eine sehr hohe Nachfrage zum Beispiel für die Fertigung in Vietnam und China. Aber irgendwann kommen sie alle wieder zurück nach Deutschland; als Massenware großer Möbelketten.

Aber zum Glück zieht es nicht alle in die weite Welt. Denn zumindest ein Teil der Massivholzbohlen geht noch immer in die Region. Unter anderem direkt in unsere Werkstatt, wo dann in regionaler Fertigung feinste MBzwo Tische aus Massivholz gemacht werden.

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